Wie wählen Sie die richtige Speisekarte für Ihren Betrieb?
Eine Speisekarte ist oft das Erste, was ein Gast von Ihrem Betrieb in die Hand bekommt. Noch bevor etwas bestellt ist, erzählt die Karte schon etwas über Ihre Küche, Ihren Service und Ihren Stil. Deshalb lohnt es sich, gut darüber nachzudenken. In diesem Artikel lesen Sie in sieben Schritten, wie Sie die Speisekarte wählen, die zu Ihrem Konzept, Ihren Gästen und Ihrer Arbeitsweise passt.
Wenig Zeit? Beantworten Sie neun kurze Fragen in unserer Auswahlhilfe für Speisekarten und erhalten Sie sofort eine Empfehlung.
1. Beginnen Sie bei Ihrem Konzept und Ihren Gästen
Die Speisekarte sollte zum Rest Ihres Betriebs passen: zum Interieur, zu den Tellern, zu den Servietten und zur Art, wie Sie Gäste empfangen. Ein Sternerestaurant braucht etwas anderes als ein Strandpavillon oder ein Lunchroom. Stellen Sie sich deshalb zuerst diese Fragen:
- Welche Atmosphäre möchten Sie ausstrahlen: luxuriös, warm und natürlich, modern oder rustikal?
- Welche Farben und Materialien finden sich bereits in Ihrem Interieur?
- Wie lange bleiben Gäste am Tisch, und wie oft greifen sie zur Karte?
Ein Luxusbetrieb wählt oft Leder oder Kunstleder mit dezentem Logo. Ein Betrieb mit natürlicher Ausstrahlung passt besser zu Holz, Kork oder Leinen. Wer es modern und klar mag, schaut sich Stahl oder ein schlichtes Hardcover an.

2. Achten Sie darauf, wie die Karte genutzt wird
Eine Karte, die den ganzen Tag durch viele Hände geht, muss etwas aushalten. Denken Sie deshalb auch an die Praxis:
- Drinnen oder draußen? Auf einer Terrasse bekommt die Karte Sonne, Wind und Feuchtigkeit ab. Wählen Sie dann ein leicht zu reinigendes Material wie Kunststoff, PVC Jute oder Holz mit Schutzfolie.
- Ruhige oder intensive Nutzung? In einem belebten Gasthaus nutzt sich eine Karte schneller ab als in einem Fine-Dining-Restaurant. Robuste Materialien und eine starke Bindung halten dann länger.
- Reinigung: Eine Karte, die Sie mit einem feuchten Tuch abwischen, bleibt länger gepflegt. Das ist auch angenehm für Ihre Gäste.
3. Wie oft ändert sich Ihr Menü?
Das ist eine der wichtigsten Fragen, denn sie bestimmt, welches System Sie für den Inhalt brauchen.
- Fast nie: Eine feste Karte oder eine Karte mit festen Seiten ist übersichtlich und wirkt ruhig.
- Ein paar Mal im Jahr: Wählen Sie einen Umschlag, in dem Sie die Blätter austauschen können, zum Beispiel mit Schrauben oder einem Gummiband. So ersetzen Sie bei einer neuen Saisonkarte nur den Inhalt.
- Wöchentlich oder öfter: Eine Klemme, Einstecktaschen oder Klarsichthüllen machen den Wechsel einfach. Ein Menübrett mit Stahlklemme ist ideal für ein Tagesmenü.
Alle Möglichkeiten finden Sie unter Inhalt und Einlegeblätter und Bindungen.
4. Wählen Sie das richtige Format
Das Format hängt davon ab, wie viel auf der Karte steht und wie viel Platz auf dem Tisch ist. A4 ist das meistgenutzte Format für eine vollständige Karte. A5 passt gut zu einer Mittags-, Getränke- oder Dessertkarte. Ein schmales Format (A4 lang) wirkt elegant und braucht wenig Platz. Haben Sie viele Gerichte und Getränke, bietet eine 2- oder 3-teilige Speisekarte zusätzlichen Platz, ohne dass die Karte unübersichtlich wird.
Unsicher? Lesen Sie auch, welches Format Sie für Ihre Speisekarte wählen.
5. Wählen Sie das Material
Erst wenn Sie wissen, wie die Karte genutzt wird, wählen Sie das Material. Jedes Material hat seinen eigenen Charakter:
- Echtleder: luxuriös, warm und wird mit den Jahren schöner. Siehe Lederspeisekarten.
- Kunstleder: die Ausstrahlung von Leder, in vielen Farben und leicht zu reinigen.
- Leinen: zeitlos und stilvoll, mit feiner Struktur.
- Holz und Kork: natürlich und charaktervoll, schön mit graviertem Logo.
- Metall: robust und industriell, hält sehr lange.
- Kunststoff: praktisch, abwaschbar und günstig, ideal für die Terrasse.
Alle Materialien und Farben finden Sie unter Materialien und Farben. Mehr über Vor- und Nachteile lesen Sie im Beitrag Welches Material ist das beste für Ihre Speisekarte.

6. Machen Sie sie mit Ihrem Logo zu Ihrer eigenen
Mit Ihrem Logo auf dem Umschlag wird die Speisekarte wirklich Teil Ihres Betriebs. Je nach Material wählen Sie zum Beispiel Blindprägung (ein ins Material geprägtes Logo), Folienprägung in Gold oder Silber, einen Full-Colour-Druck oder eine Lasergravur in Holz und Kork. Ein dezentes Logo wirkt oft stärker als ein großes. Die Möglichkeiten finden Sie unter Druck und Veredelung.
7. Maßanfertigung oder aus dem Webshop?
Zum Schluss wählen Sie, wie Sie bestellen. Bei Place Add geht beides:
- Speisekarten nach Maß: Sie wählen Material, Farbe, Format, Bindung und Druck selbst und sehen im Konfigurator sofort, wie Ihre Karte aussieht. Ideal, wenn Sie eine Karte möchten, die genau zu Ihrem Betrieb passt. Eine Speisekarte nach Maß ist meist 3 bis 6 Wochen nach Freigabe fertig; die Lieferzeit stimmen wir mit Ihnen ab.
- Speisekarten aus dem Webshop: fertige Karten mit sofort sichtbarem Preis. Praktisch, wenn Sie schnell neue Karten brauchen oder wenig Maßarbeit möchten. Die Lieferzeit ist je nach Karte unterschiedlich und wird mit Ihnen abgestimmt.
Überlegen Sie auch, wie viele Karten Sie brauchen. Sorgen Sie dafür, dass jeder Tisch schnell eine Karte hat, auch zu Stoßzeiten, und halten Sie einige Karten in Reserve.
Kurz zusammengefasst
- Die Karte sollte zu Ihrem Konzept und Interieur passen.
- Wählen Sie ein Material, das dazu passt, wie intensiv und wo die Karte genutzt wird.
- Wechselt Ihr Menü oft? Dann wählen Sie ein System, bei dem Sie nur den Inhalt austauschen.
- Wählen Sie das Format nach der Textmenge und dem Platz auf dem Tisch.
- Machen Sie die Karte mit Ihrem Logo zu Ihrer eigenen.
- Wählen Sie Maßanfertigung für eine einzigartige Karte oder den Webshop, wenn es schnell gehen muss.
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